Service Systems

Wir entwickeln Theorien, Methoden, Techniken und Softwarewerkzeuge im Forschungsbereich „Service Systems“, um Entscheidungsträger und Entwickler beim Design und der Modellierung von Dienstleistungen sowie die Gestaltung von Informationssystemen für die Konfiguration, Vermarktung und Erbringung von Dienstleistungen zu unterstützen.

Wir befassen uns insbesondere mit innovativen Dienstleistungen auf der Grundlage moderner Technologien wie Internet of Things, Künstliche Intelligenz, Big Data, Cyber-Physische Systeme, Cloud Computing oder Blockchains. Durch die Vernetzung intelligenter Objekte und verteilter Informationssystemen bietet sich die Möglichkeit personalisierter und kontextualisierter Dienstleistungen an. Basis hierfür ist die kontinuierliche Erhebung und Analyse von Daten über ihre Interaktionen mit Kunden, Partnern und Lieferanten. Solche Dienstleistungen können präemptiv, selbst(re)konfigurierend und skalierbar sein.

Beispielthemen:

  • Digital Platforms
  • Ecosystems Analytics
  • Platform Ecosystems
  • Service Engineering
  • Service Management
  • Smart Service Systems

Projekte:

smartmarket²: Entwicklung mobiler Applikationen für standortbezogene Dienstleistungen

Das Verbundprojekt smartmarket² nutzt die Innovationspotentiale der Digitalisierung, um neuartige Mehrwertdienste und Applikationen zur Stärkung des innerstädtischen Handels zu entwickeln. Es trägt somit nachhaltig dazu bei, dass Charakter und Profil des städtischen Lebens, welches maßgeblich durch den Handel geprägt wird, erhalten und sogar aufgewertet werden kann.

 

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FOKUS:SE: FOKUS:SE - Das Forschernetzwerk Service Engineering

Dienstleistungen sind für Wirtschaft und Gesellschaft von hoher Relevanz. Der Erfolg und die Qualität einer Dienstleistung am Markt hängen dabei in besonderem Maße von deren Konzeption und Gestaltung ab. Die systematische Entwicklung von Dienstleistungen durch umfassende, strukturierte und standardisierte Prozesse bildet die Grundlage des Service Engineerings, die in Deutschland an verschiedenen Forschungseinrichtungen theoretisch und praktisch beforscht wird. Die bisher häufig unzureichende Vernetzung existierender Forschungsaktivitäten stellt jedoch eine Herausforderung dar. FOKUS:SE – das Forschernetzwerk Service Engineering setzt an dieser Stelle an und möchte Forscher im Bereich des Service Engineerings vernetzen. Dazu befasst es sich mit der Verknüpfung, Entwicklung und Weiterentwicklung sowie dem Transfer von bestehenden Forschungsaktivitäten einzelner Forschungszentren im Bereich Service Engineering, hin zu einem ortsübergreifenden themen- und aufgabenbezogenen Austausch. 

 

 

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CrowdStrom: Nutzerakzeptanz und Dienstleistungskonzeption

Fahrzeuge mit Elektroantrieb benötigen eine neuartige Verkehrsinfrastruktur: die flächendeckend verfügbare Ladesäule. Lücken im Versorgungsnetz wegen fehlender Ladepunkte und die begrenzte Reichweite von Elektrofahrzeugen sind Hemmnisse für die Verbreitung von Elektromobilität. Die Errichtung einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur erfordert immense Investitionen, die sich für Versorgungsunternehmen nur bei großer Nachfrage rentieren. Die Idee von CrowdStrom ist der Rückgriff auf bestehende Infrastrukturen, die sich aus den einzelnen Ladesäulen der Privatpersonen ergeben. Damit isr es ein vielversprechender Lösungsansatz für das „Henne-Ei-Problem“ der Elektromobilität.

 

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PUSH: PUSH Münsterland: Produkt-Servicekombinationen entwickeln und nutzen

PUSH Münsterland sensibilisiert die KMUs in der Projektregion für die Hybride Wertschöpfung, trägt Wissen und Lösungsschablonen zusammen und entwickelt konkrete Methoden und Werkzeuge, um ihnen das Wissen über Hybride Wertschöpfung in Beratungsprozessen zugänglich zu machen.

 

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SSI: Sustainable Smart Industry

Mit Industrie 4.0 bezeichnet man die intelligente Digitalisierung und
Vernetzung der industriellen Wertschöpfung. Die Hightech-Strategie der
Bundesregierung sieht Industrie 4.0 dabei als wesentliches
Zukunftsprojekt für die Bewahrung der globalen Wettbewerbsfähigkeit
Deutschlands.

Das angestrebte Forschungsprojekt hat das Ziel, über die bisher
primär untersuchten technischen Aspekte hinaus die vielfältigen
Nutzenpotentiale und Herausforderungen durch die Umsetzung von Industrie
4.0 herauszuarbeiten, wobei eine besondere und integrative Betrachtung
ökonomischer, ökologischer und sozialer Aspekte im Wechselspiel mit
technologischen Entwicklungen und Lösungen erfolgen soll. Eine Abwägung
von Interdependenzen zwischen Chancen und Risiken aller drei Ebenen der
Nachhaltigkeit soll dabei zu einem normativen Modell der nachhaltigen
industriellen Wertschöpfung entwickelt werden, das nach
unterschiedlichen Wertschöpfungstypologien differenziert werden kann.
Für die Unternehmenspraxis können so spezifische Integrationsstrategien
für Industrie 4.0 abgeleitet werden.

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AutoCoP: Automatisiertes Content-Providing durch Smarte Steuersysteme

Ein reißender Strom an Zustandsdaten ist das Nebenprodukt moderner Industrieanlagen in der Digitalen Fabrik. Dieser Datenstrom ist Antrieb für digitale industrielle Dienstleistungssysteme, die auf der zeitnahen Datenauswertung fußen. So haben Forscher und Entwickler in Betrieben und an Universitäten zahlreiche Methoden und Techniken für die vorausschauende Wartung von Anlagen entwickelt. Für den klassischen industriellen Aufgabenbereich der Technischen Dokumentation, welche durch die Komplexität modern…

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I4.oT: Interorganisationale Interdependenzen in Industrial-Internet-of-Things Geschäftsmodellen

IIoT-Lösungen werden häufig im Kontext von Plattform- oder Innovations-Ökosystemen entwickelt. Dabei wandeln sich vertikale Beziehungen zwischen Lieferanten und Kunden zu horizontalen Beziehungen mit anderen Akteuren. Die Motivationen und Interessen aller Akteure im Ökosystem zu balancieren, insbesondere im Hinblick auf existierende Geschäftsmodelle, ist eine zentrale Herausforderung in diesem Kontext. Das Forschungsprojekt entwickelt zu diesem Zweck Frameworks und Modellierungsansätze, um II…

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Cooperation Experience: Software-Prototypen für die erfahrbare Integration

In hybriden Wertschöpfungsnetzwerken arbeiten Sach- und Dienstleister zusammen, um gemeinsam kundenindividuelle Lösungen anzubieten. Cooperation Experience entwickelt eine Methode zur Konzeption solcher Wertschöpfungsnetzwerke, die insbesondere die Koordination zwischen den Teilaufgaben der Partner fokussiert. Die Zusammenarbeit soll visualisiert geplant werden können (zum Beispiel im Rahmen von Workshops). Die Auswirkungen auf Informationsflüsse und Dokumentenaustausch werden im Rahmen einer softwaregestützten Testumgebung verdeutlicht. Die effektive Anwendbarkeit der Methode wird durch die Entwicklung und Bereitstellung von Referenzinhalten unterstützt. Die WWU Münster verantwortet in diesem Projekt den Entwurf und die Implementierung von Softwareprototypen. 

 

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FlexNet: Flexible Informationssystem-Architekturen für hybride Wertschöpfungsnetzwerke

Publikationen:

Beiträge in Fachzeitschriften

Beiträge in Sammelwerken

Herausgegebene Bände

Beiträge bei Tagungen

Sonstige